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Newsletter Ausgabe November 2023

What's up – Newsletter der Geographie an der Universität Freiburg
 
Willkommen zur zwölften Ausgabe

„Leise rieselt der Schnee…“. Zum Jahresende treten wieder die bekannten Jahresrückblicke, Weihnachtsfeiern oder Geschenkepanikmomente in den Alltag. Auch unsere Geographie war 2023 von vielen spannenden Erlebnissen, Veranstaltungen und Exkursionen geprägt.

Wir als Redaktionsteam von what’s up wünschen Euch/Ihnen Interessierten der Freiburger Geographie ein mindestens ebenso erfolgreiches wie denkwürdiges 2024. Viel Spaß beim Lesen des 12. Newsletters mit den Aktivitäten des Sommers und Herbstes!


Was in der Lehre passiert
MSc-Exkursion in Ghana zusammen mit Studierenden & Lehrenden der University of Ghana (UG)
von Hartmut Fünfgeld & Friedrich Neu
Besichtigung einer Kakaoplantage in Ghana durch die Exkursionsgruppe | Bildquelle: Friedrich Neu

Eine der Exkursionen im Geographie-Master führte Studierende und Dozenten im August nach Ghana. Die Exkursion wurde von Prof. Hartmut Fünfgeld und Friedrich Neu in Zusammenarbeit mit Dr. Austin Ablo, Dr. Ernest Agyemang und Dr. Bismark Asitoakor (alle von UG) während der vergangenen zwei Jahre inhaltlich erarbeitet und auch vor Ort gemeinschaftlich durchgeführt. Eine gemischte Studierendengruppe (18 UFR, 13 UG) begab sich demnach zwei Wochen lang auf die Spuren postkolonialer Ressourcenökonomien. Auf der Exkursionsroute wurden viele Gespräche mit Unternehmensvertreter:innen (z. B. Ingenieuren einer Goldmine), Arbeiter:innen (z. B. Kakaobauern oder Fischhändlerinnen), aber auch staatlichen Entscheidungsträgern (z.B. Gemeinderatsbeamten oder Chiefs) geführt

Besonders großen Anklang fanden neben den tiefen Einblicken in die Lebensrealitäten der Menschen abendliche Reflexionsrunden, während derer die eindrucksvollen Erlebnisse des Tages in vertrauensvoller Runde aus deutschen und ghanaischen Perspektiven geschildert, diskutiert und verarbeitet werden konnten. Es war eine tolle Exkursion! Als Prüfungsleistung wurden von den Freiburger Studierenden Beiträge zu ausgewählten Aspekten der Exkursion verfasst, die bald auf einem separaten Blog veröffentlicht werden. Seid gespannt!

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Alpenexkursion 2023
von Jan Blöthe
Exkursionsgruppe an der (einzig wahren) Rheinquelle | Bildquelle: Anabel Schmidt

In diesem Jahr stand für 21 Masterstudierende der Freiburger Geographie eine Exkursion in die Alpen auf dem Sommerprogramm. Zusammen mit Jan Blöthe und Vier-Pfoten-Exkursions(beg)leitung ging es für 11 Tage von Freiburg aus über das Schweizer Rhonetal, die Rheinquelle, das Kaunertal und das Kitzsteinhorn bis zum Steinernen Meer an der Grenze zum Nationalpark Berchtesgaden (und natürlich auch wieder zurück). Neben physisch-geographischen Inhalten, wie Gletscherschwankungen, Permafrostdegradation, Murgängen und Bergstürzen, standen auch Themen wie Hochwasserschutz, Tourismus und Risikomanagement auf dem Programm.

Auch abseits der inhaltlichen Aspekte haben die Alpen sich von Ihrer besten Seite gezeigt: Wir hatten Sonne, Regen und Schnee, beste Verpflegung (nochmals großes Lob an die Kochgruppen) und immer ausreichend Pausenbrot, Kuchen zur richtigen Zeit, lange Autofahrten und kurze, viel Ruhe im Kaunertal und viel Trubel am Kitzsteinhorn, gute Unterkünfte und weniger gute, eine tolle Abschlussübernachtung auf der Alpenvereinshütte und immer wieder beste Sicht auf das Finsteraarhorn. Kurzum: es hat großen Spaß gemacht.


Was wir erforschen
Start des DFG-Projekts MUTUAL
von Benedikt Schmid

Im Januar 2024 startet das von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) geförderte dreijährige Projekt MUTUAL (Municipal Transformative Communities for Local Economies Beyond Growth). Das Projekt erforscht Möglichkeiten, um die Abhängigkeit kommunaler Institutionen und lokaler Wirtschaftsformen von marktwirtschaftlichem Wachstum zu verringern.

Es gibt zunehmende Erkenntnisse über die Grenzen marktwirtschaftlicher und wachstumsorientierter Ansätze als Lösungsstrategien für sozialökologische Krisen. Immer mehr Studien deuten darauf hin, dass Wirtschaftswachstum ein zentraler Treiber dieser ist. Gleichzeitig sind bestehende Institutionen für ihr Funktionieren in vielfacher Hinsicht auf Wachstum angewiesen.

MUTUAL widmet sich der Erforschung von Handlungsspielräumen auf kommunaler Ebene, um zukunftsfähige Wirtschaftsformen zu schaffen, die ohne Wachstum auskommen. Im Fokus stehen dabei insbesondere Kooperationen zwischen institutionellen und zivilgesellschaftlichen Akteuren, die dazu beitragen die Abhängigkeit von Individuen, Organisationen und Institutionen von Wettbewerb und Rentabilität – und damit von Wachstum – zu verringern. Das Projekt umfasst zwei Fallstudien – Freiburg und Grenoble – die mittels Methoden der qualitativen Sozialforschung untersucht werden.

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Mother Nature Cambodia in Freiburg
von Robert John
Treffen der Vertreter:innen von Mother of Cambodia mit Studierenden der UFR | Bildquelle: Robert John

Die Preisträger des Right Livelihood Awards 2023 (Alternativer Nobelpreis), Mother Nature Cambodia, besuchten Freiburg. Der Preis wird am 29. November an Personen oder Gruppen verliehen, die praktische und beispielhafte Antworten auf die dringendsten Herausforderungen unserer Zeit geben und gilt als weltweit wichtigste Auszeichnung für persönlichen Mut und sozialen Wandel. Lisa Mean, Ratha Sun und Daravuth Ly erhalten die Auszeichnung für ihren furchtlosen und engagierten Einsatz zur Erhaltung der Umwelt Kambodschas trotz staatlicher Überwachung, juristischer Schikane und Inhaftierung.

Aufgrund unserer langjährigen Forschungskooperation besuchten sie das Institut und die Fakultät um mit Studierenden, der interessierten Öffentlichkeit und deutschen Umweltaktivist:innen zu sprechen. Seit 2016 unterstützen wir uns gegenseitig bei der Wissensproduktion und Gestaltung von Kampagnen. Neben dem öffentlichen Vortrag „Rising Voices: Fighting for Environmental Justice and Democracy“ am Freitagabend, bot sich jeweils Freitag und Samstagvormittag für unterschiedliche Gruppen die Möglichkeit mit den Preisträger:innen über Formen und Strategien für erfolgreichen Umweltaktivismus zu diskutieren.

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Neue Forschungskooperation mit der La Trobe University (Australien)
von Dennis Fila & Hartmut Fünfgeld
Prof. Hartmut Fünfgeld und Prof. Lauren Rickards vor dem FRIAS Logo | Bildquelle: Lauren Rickards

Im September und Oktober 2023 hatten wir die große Freude, Prof. Lauren Rickards und Dr. Lisa de Kleyn vom Climate Change Adaptation Lab der La Trobe University in Melbourne, Australien zu einem Gastaufenthalt in unserer Arbeitsgruppe begrüßen zu dürfen. Gefördert wurde der Aufenthalt über das FRIAS, welches Prof. Rickards für die Jahre 2023-2025 zum External Senior Fellow des FRESCO Programms ernannte. Im Rahmen des Aufenthalts standen unter anderem zwei Vorträge im FRIAS und an der Fakultät auf dem Programm, welche sich mit den Auswirkungen der Klimakrise auf das Hochschulsystem befassten. Ebenfalls besuchten wir gemeinsam den Deutschen Kongress für Geographie in Frankfurt und konnten noch bei zahlreichen Gelegenheiten Zeit in Freiburg gemeinsam verbringen.

Die Zusammenarbeit wird langfristig im Rahmen gemeinsamer Projekte vertieft. So werden dank einer DAAD-Förderung 2024 und 2025 Wissenschaftler:innen beider Arbeitsgruppen zu Forschungsaufenthalten an der Partneruniversität reisen.


Neues aus der Fachschaft
Die Geo Ersti-Woche aus Ersti-Sicht
von Carolin Meyer

So wie in jedem Jahr ging auch das diesjährige Wintersemester für die neuen Studierenden mit der Ersti-Woche los. Als großteils Neuankömmlinge in Freiburg kannten einige von uns weder die Stadt noch andere Menschen, und standen vor der großen Frage, wie das mit dem Studieren überhaupt alles funktioniert. Welche Kurse sollen wir belegen und wo finden wir die wichtigsten Orte in der Stadt?

Doch schnell waren alle diese Sorgen aus dem Weg geräumt. Gemeinsam haben wir bei der Stadtrallye die Innenstadt erkundet, die Dozierenden außerhalb des Hörsaalklimas kennengelernt, unsere erste „Exkursion“ zur Lieblingswiese angetreten und dort den Abend am Lagerfeuer ausklingen lassen. Um zukünftig bei offenen Fragen nicht im Dunkeln zu tappen, stehen uns unsere Geo-Buddys stets zur Seite.

Danke an alle die daran beteiligt waren, uns den Einstieg hier so schön zu gestalten! Wir freuen uns auf die Ersti-Hütte und die Geo-Weihnachtsfeier und auf alles, was dieses Semester noch so bringt!


Wo wir unterwegs sind
Erkundung der Auensedimente an der Kinzig
von Charlotte Engelmann
Prof. ERT Messung Feldarbeit Kinzigeinzugsgebiet | Bildquelle: Charlotte Engelmann

Im Rahmen des DFG-Schwerpunktprogramms SPP 2361 waren Charlotte Engelmann und Jan Blöthe zusammen mit Kolleg:innen aus der Geologie für das DEMUR-Projekt zu Geländearbeiten im Kinzigeinzugsgebiet unterwegs. An drei verschiedenen Standorten wurden bei bestem Herbstwetter Bohrkerne in der Flussaue gezogen und geophysikalische Messungen durchgeführt, um besser zu verstehen, wie sich diese Flussauen entwickelt haben.

Mit dem beginnenden Winter geht es nun an die Laborarbeit, bei der die Kerne analysiert und datiert werden. Die Fleißarbeit im Labor wird uns helfen, die Ergebnisse der Geophysik einordnen und die Entstehung der Flussauen besser nachvollziehen zu können. Eines der Ziele ist, unser Verständnis darüber zu verbessern, wie sich natürliche und gesellschaftliche Dynamiken in Auensedimenten niederschlagen.

Geländearbeiten im Kaunertal
von Lisa Rehn
Gruppenfoto Feldarbeit Kaunertal | Bildquelle: Helen Klöpfer

Die Blockgletscher-Sparte der Arbeitsgruppe Geomorphologie verbrachte diesen Sommer zwei Feldarbeitsaufenthalte im österreichischen Kaunertal. Die langen Sommertage Ende Juli nutzten wir dazu, Abflussmessungen, Drohnenbefliegungen und Koordinatenmessungen auf und um den Kaiserbergblockgletscher durchzuführen.

Zusätzlich wurden im Rahmen einer Masterarbeit an einem benachbarten Hang drei Kameras installiert, die die Bewegungsraten des Blockgletschers in stündlicher Auflösung festhalten. Eine dieser Kameras darf dort überwintern und wird hoffentlich nach der Schneeschmelze wieder anspringen. Die beiden übrigen Kameras wurden Ende September demontiert. Trotz schneebedingt erschwerten Bedingungen konnten wir auch in der zweiten Arbeitsphase einige Daten sammeln. Nun beginnt für uns die Zeit der Datenauswertung, während wir die Daumen drücken, dass die Kamera im Kaunertal nicht von einer Lawine erwischt wird.

Jahrestreffen des AK Klima in Tübingen
von Katharina Schröer

Auf dem Jahrestreffen des Arbeitskreises Klima der Deutschen Gesellschaft für Geographie, das dieses Jahr an der Universität Tübingen stattfand, haben Nils Riach und Katharina Schröer aktuelle Arbeiten zu kommunaler Klimawandelanpassung und Hagelforschung vorgestellt und sich mit Kolleginnen und Kollegen der deutschen Klimaforschung ausgetauscht.

Viele spannende Vorträge gab es von der Stadtklimamodellierung bis zu Treibholz-Sammlungen in der Arktis für dendrochronologische Paläoklimaforschung. Der Tagungsband kann hier angesehen und heruntergeladen werden. Das nächste Jahrestreffen wird im Herbst 2024 in Bremen stattfinden.

DGGM Jahrestagung in Aachen
von Anette Bösmeier

Anfang Oktober besuchte die Arbeitsgruppe Geomorphologie die Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Geomorphologie (DGGM e.V.), die in diesem Jahr von 04. – 06.10. in Aachen stattfand und vom Lehrstuhl für Physische Geographie und Geoökologie der RWTH organisiert wurde.

Jan Blöthe, Lisa Rehn und Annette Bösmeier haben in diesem Rahmen aktuelle Forschungsergebnisse zu den thematischen Schwerpunkten Blockgletscherkinematik und Sedimentspeicherung vorstellen können. Insbesondere durch die nachmittäglichen Postersessions gab es genügend Zeit für angeregte Diskussionen und Vernetzungsmöglichkeiten in einem kollegialen Umfeld - insgesamt also eine lohnende Veranstaltung!

Deutscher Kongress für Geographie 2023 – Berichte von Studierenden
von Lotte Grünau und Peter C. Frandsen

Im Rahmen des 62. Deutschen Kongresses für Geographie (DKG) wurde vom 19. bis 23. September der Campus der Goethe-Universität Frankfurt mit einem abwechslungsreichen Programm bespielt. Unter dem Thema "Planetary Futures" diskutierten nationale und internationale Gäst:innen aktuelle Perspektiven auf globale Abhängigkeitsverhältnisse, Translokalität, sozio-ökologische Transformationen (und deren problematische Tendenzen) sowie dominierende Diskurse. Auch das Verhältnis der Geographie zu Krieg und Frieden wurde aus aktuellem Anlass von verschiedenen Seiten beleuchtet, ebenso wie die Rolle des Protests bei der Gestaltung wünschenswerter Zukünfte. Ergänzt wurde das Programm durch Exkursionen, die Facetten der Stadt Frankfurt kritisch hinterfragten und Aspekte der Macht in der Stadt verorteten, etwa im Zusammenhang des berüchtigten Frankfurter Bahnhofsviertels.

Auf dem DKG hatte man eine tolle Möglichkeit im Rahmen der Veranstaltung sowohl in Bereiche der Geographie hineinzuschauen, die man bereits gut kannte, als auch viel Neues zu entdecken! Ich habe das reichhaltige Angebot des Kongresses auf jeden Fall gut genutzt, um so viele Themen kennenzulernen und sich mit anderen Geograph:innen zu vernetzen. Auch ein paar bekannte Gesichter aus dem Bachelor oder anderen Veranstaltungen bekam man zu sehen, was in jedem Fall ein schönes Wiedersehen war. Leider hatte der Kongress allerdings eine „thematische Schlagseite“ zugunsten der Humangeographie, wo ich mir noch mehr physische Veranstaltungen gewünscht hätte. Außerdem gaben viele der vorgestellten Projekte und AGs einen Eindruck in welche Richtung eine eigene Promotion unter Umständen gehen könnte und mit welcher Vielfalt von Ergebnissen man nach ein, zwei oder drei Jahren rechnen kann.

Erstes “Early Career Scientists Meeting” des SPP “Fluviale Anthroposphäre” in Gülpen
von Michael Kahle
Gruppenfoto early career scientists meeting | Bildquelle: J. Schmidt

20 Doktorand:innen und Nachwuchswissenschaftler:innen aus allen acht Projekten des SPP 2361 trafen sich vom 2. bis 4. November 2023 in der ökologischen Forschungsstation der Universität Potsdam in Gülpe inmitten der Havelaue. Mit dabei waren auch Charlotte Engelmann und Michael Kahle vom Demur-Projekt (siehe Newsletter April 2023).

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Climate Academy 2023 mit Fokus auf Planned Relocation
von Friedrich Neu
Gruppenfoto der Teilnehmenden in Senegal | Bildquelle: Friedrich Neu

Die von der Münchener Rück Stiftung finanzierte und der United Nations University organisierte Climate Academy jährte sich im September zum sechzehnten Mal. Dieses Jahr lag der thematische Fokus auf staatlich geleiteter Umsiedlung von Menschen, die u.a. wegen Klimawandelauswirkungen immer nötiger erscheint. Vor dem Hintergrund meiner Promotionsforschung zu Umsiedlung in Ghana war ich dazu eingeladen, sowohl an den virtuellen Sitzungen (s. YouTube) als auch am einwöchigen Präsenzworkshop im Senegal teilzunehmen.

Die Teilnehmenden aus Wissenschaft, Politik und Praxis verfassen zum Thema planned relocation aktuell gemeinsam einen kritischen Kommentar für eine wissenschaftliche Fachzeitschrift sowie einen Policy Brief, der bei der COP28 eingebracht werden soll. Auch setzen wir eine Datenbank als Hilfestellung für Entscheidungsträger:innen auf.

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Was wir gerade lesen, hören, sehen
Klimawissenschaft auf die Ohren
Tipp von Katharina Schröer
Logo des Podcasts | Bildquelle: deep-convection

Im Podcast “Deep Convection” von Adam Sobel und Melanie Bieli kommen Klimawissenschaftler:innen zu Wort und geben viele spannende Einblicke in ihre persönlichen Werdegänge und die Themen, die sie in ihrem Forschungsalltag beschäftigen - von wissenschaftlichen bis zu politischen Fragen.

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“Deutschland 2050 - Wie der Klimawandel unser Leben verändern wird“ (Nick Reimer & Toralf Staud)
Tipp von Nils Riach
Buchcover „Deutschland 2050“ | Bildquelle: kiwi-Verlag

Ob Energiewirtschaft, Verkehr, Wasserversorgung oder Waldwirtschaft. Der Klimawandel wird zu tiefgreifende Veränderungen in so gut wie allen menschlichen und natürlichen Systemen führen. Was dies konkret für Deutschland bedeutet zeigen Toralf Staud und Nick Reimer in ihrem 2022 erschienen Buch auf. Wissenschaftlich fundiert, aufrüttelnd und spannend zu lesen.

Toralf Staud, Nick Reimer (2022): Deutschland 2050 - Wie der Klimawandel unser Leben verändern wird. ISBN: 978-3-462-00493-9


Was ansonsten passiert ist
Exkursionsgruppe zu Besuch in Freiburg
von Nils Riach
Studierende der Hogeschool van Amsterdam zu Besuch an der Universität Freiburg | Bildquelle: Lisanne Corpel

Studierende des B.Sc. Studiengangs Climate Resilient Cities der Hogeschool van Amsterdam waren im September auf einer mehrtägigen Exkursion in Freiburg, die als Schwerpunkte städtebauliche Maßnahmen und planerische Aspekte der Klimaanpassung beinhaltete. Neben verschiedenen Stationen im Stadtgebiet von Freiburg stand auch ein Besuch an der Universität an, bei dem Nils Riach über die Forschungsaktivitäten der Geographie in diesem Themenkomplex informierte. Zusammen mit Dozierenden und Studierenden wurden im Anschluss Ähnlichkeiten und Unterschiede der Klimaanpassung im jeweiligen Kontext diskutiert.


Was kommt
Grüne Konflikte: Vortragsreihe der Gesellschaft für Geographie und Ethnologie startet am 11. Januar
von Janika Kuge

Auch dieses Semester widmen sich die Vorträge der Gesellschaft für Geographie und Ethnologie Spannungsfeldern der Umweltgerechtigkeit und "grünen Konflikten": am 11.01. startet Dietrich Schmidt-Vogt mit einem Vortrag über Waldpolitik in Nepal-Himalaya. Thilo Wiertz diskutiert am 01.02. Geopolitiken rund um die Energiewende und Sonja Ganseforth wird am 08.02. über Fragen der Umweltgerechtigkeit in der japanischen Fischerei berichten. Alle Vorträge finden 18Uhr ct in der alten Universität, im Max-Kade-Auditorium 2 statt. Dazu laden wir herzlich ein. Wir freuen uns auf das spannende Programm und anschließende Diskussionsrunden!

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Wer neu bei uns ist
Sarah Gruner
von Rüdiger Glaser
Sara Gruner | Bildquelle: Sara Gruner

Seit Mitte August ist Sarah Gruner bei uns im Team! Sie studierte Bachelor und Master Geographie hier in Freiburg. Sie hat sich im Rahmen ihrer Masterarbeit mit Klimaanpassungsmaßnahmen in ausgewählten Kommunen in Frankreich beschäftigt. Nach dem Studium arbeitete sie als Klimaschutzmanagerin im kommunalen Bereich. Sie ist in den beiden Interreg-Projekten Clim'Ability CARE und RiverDiv beschäftigt und v.a. für den sozialwissenschaftlichen Bereich zuständig. Schwerpunkte sind Interviews mit Betroffenen und Beteiligten um die Anpassungskapazität und die Kommunikation zu verbessern.

 
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